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DIE UNBEUGSAMEN

Die bewegende Geschichte der Frauen in der Bonner Republik

„Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie alleine den Männern überlassen könnte.“ (Käte Strobel, Bundesministerin 1966–1972) Torsten Körner erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen erkämpfen mussten. Eindrucksvoll und inspirierend schenkt der facettenreiche Rückblick in die westdeutsche Vergangenheit wertvolle Impulse für die Gegenwart und die Zukunft.


In den Anfangsjahren der Bonner Republik waren es zunächst nur Einzelkämpferinnen, die darauf pochten, nicht nur als Wählerinnen, sondern auch als Politikerinnen ernst genommen zu werden.


Seit den 1960er-Jahren drängten sukzessive immer mehr Frauen in die Politik. Mutige Frauen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihre Stimmen erhoben und sich in der Politik Gehör verschafften. Sie waren konfrontiert mit massiven Abwehrreaktionen, die von platten Vorurteilen bis zu offener sexueller Diskriminierung reichten.

Wie ungeniert viele Männer Politikerinnen verhöhnten, beleidigten und bedrohten, wie frauenfeindlich das politische Establishment damals war, zeigen sorgsam ausgewählte und teilweise schockierende Archivaufnahmen. Sie zeigen aber auch, wie mutig, überlegt, kenntnisreich und humorvoll Frauen aller Parteien darauf reagierten.


Pressestimmen:

„Es bleibt zu hoffen, dass ‚Die Unbeugsamen‘ nicht der letzte Beitrag zu den Politikerinnen in der Bundesrepublik bleibt.“ (kino-zeit.de)


„Ein ebenso erschütterndes wie erhellendes Zeitdokument.“ (cinema.de)


„... klug wie unterhaltsam montierte Dokumentation ...“ (filmportal.de)



Land: D 2020; Länge: 99 Min.; Regie: Torsten Körner

Dokumentarfilm