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ELEANOR & COLETTE

Bille August lässt Helena Bonham Carter gegen die Pharmaindustrie kämpfen

Der dänische Oscar-Preisträger Bille August („Silent Heart“, „Nachtzug nach Lissabon“) verfilmte den wahren und bewegenden Fall der Psychiatrie-Patientin Eleanor Riese, die gegen die Pharmaindustrie und für mehr Selbstbestimmung kämpfte. Die Hauptrollen in der poetischen Geschichte sind mit der zweifachen Oscar-Preisträgerin Hilary Swank als engagierte Anwältin und dem Londoner Ausnahmetalent Helena Bonham-Carter („Suffragette“), die sich gegen die Zwangsmedikamentierung wehrt, grandios besetzt.


Eleanor Riese, die als Patientin in die psychiatrische Abteilung des St. Mary‘s Hospital in San Francisco kam, wird sich mit dem US-Gesundheitssystem anlegen. Sie ist an paranoider Schizophrenie erkrankt, darf aber über ihre Medikation nicht selbst bestimmen. Dabei setzen ihr die Nebenwirkungen der Medikamente zu.

Sie nimmt sich die Anwältin Colette Hughes und zieht vor Gericht. Die beiden Frauen schaffen es, den Fall bis vor das oberste Gericht zu bringen. Das Verfahren schweißt die beiden gegensätzlichen Charaktere auch privat zusammen.


Eleanor und Colette wurden trotz Eleanors komplizierter Persönlichkeit und anfänglicher Schwierigkeiten auch im wahren Leben gute Freundinnen.


Pressestimmen:

„Helena Bonham Carter reißt ‚Eleanor & Colette‘ mit ihrer ganzen schauspielerischen Kraft an sich ...“ (filmstarts.de)


„Geradlinig chronologisch und faktenbasiert inszeniert der dänische Oscar-Preisträger und zweifache Cannes-Gewinner Bille August, der mit erfolgreichen Literaturverfilmungen (...) brillierte, sein erschütterndes Medizin-Drama.“

(programmkino.de)



Land: USA/D 2017; Länge: 115 Min.; Regie: Bille August

Darsteller: Helena Bonham Carter, Hilary Swank, Jeffrey Tambor u.a.