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GROSSE FREIHEIT

Herausragendes Kino, getragen von Franz Rogowski und Georg Friedrich

Bei seiner Weltpremiere in Cannes wurde der großartige Film bereits gefeiert und anschließend mit dem „Preis der Jury – Un Certain Regard“ ausgezeichnet. Dann folgten die Auszeichnungen in Sarajevo („Bester Film“ und „Bester Schauspieler“: Georg Friedrich) und Valenciennes: „Bester Film“ und „Bester Schauspieler“: Franz Rogowski). „Große Freiheit“ vom österreichischen Regisseur und Drehbuchautor Sebastian Meise erzählt von einer Liebe im Zeichen des Paragrafen 175 im Nachkriegsdeutschland. Ein intensiver Film über Sehnsucht und Freiheit.


Hans (Franz Rogowski) liebt Männer. In Westdeutschland der Nachkriegszeit der Grund für immer wiederkehrende Haftstrafen. Nach dem Paragraphen 175 des Strafgesetzbuchs sind sexuelle Handlungen unter Männern strafbar. Sich zu verstecken oder seine Sexualität zu verheimlichen, ist für Hans allerdings keine Option. Dementsprechend ist Hans darauf angewiesen, im Gefängnis ein Arbeits-, Sozial- und Liebesleben aufzubauen.


Doch der Grund für Hans’ Inhaftierung ist den Wärtern und Mitgefangenen bekannt, die ebenso wie die Gesellschaft außerhalb der Gefängnismauern ein Problem damit haben, wen und wie Franz liebt.


Pressestimmen:

„Mit Hilfe seiner hervorragenden Hauptdarsteller erzählt Sebastian Meise (...) von der Schwulenfeindlichkeit der deutschen Gesetzgebung ...“ (filmstarts.de)


„Sebastian Meises Film leistet nun einen wichtigen Beitrag dazu, den Geschädigten Gehör zu verschaffen.“ (film-rezensionen.de)


„Der intensive (...) Film mit den herausragenden Darstellern Franz Rogowski, Georg Friedrich und Anton von Lucke thematisiert die nach 1945 bruchlos fortgesetzte Kriminalisierung Homosexueller bis ins Jahr 1969.“ (welt.de)



Land: D/A 2021; Regie: Sebastian Meise; Länge: 100 Min.

Darsteller: Franz Rogowski, Georg Friedrich, Anton von Lucke u.a.