GELBE BRIEFE
Was zuerst kommt – das Überleben oder die Moral? Von der Sehnsucht nach Verbindung.
Geplant ab 05.03.2026 im Kino am Raschplatz oder im Hochhaus
D/F/TR 2026, 128 Min., Regie: İlker Çatak, mit Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Cabas
Nach seinem OSCAR-nominierten Erfolgsfilm „Das Lehrerzimmer“, erzählt der preisgekrönte Regisseur Ilker Çatak jetzt die packende und bewegende Geschichte eines Künstlerehepaars, das sich vermeintlich regierungskritisch geäußert hat und so unversehens ins Fadenkreuz des türkischen Staates gerät. Gedreht wurde der Film in Berlin und Hamburg. Die Hauptrollen spielen die beiden türkischen Stars Özgü Namal und Tansu Biçer.
Ein Künstlerehepaar, das sich in der türkischen Theaterszene einen Namen gemacht hat, lebt mit ihrer 13-jährigen Tochter in Ankara. Nach der Premiere ihres neuen Stücks gerät ihr von Überzeugungen und Idealen geprägtes Leben allerdings völlig aus den Fugen. Aufgrund staatlicher Willkür werden sie über Nacht von den Brettern, die die Welt bedeuten, vertrieben. Ihre Existenzgrundlage ist damit zerstört. Die beiden haben sich anscheinend zu regierungskritisch geäußert. Sie müssen entweder ihre Überzeugungen verraten, um ihre Karrieren zu retten, oder die Konsequenzen auf sich nehmen ...
Pressestimmen:
„... politisch relevantester Wettbewerbsbeiträge dieses Berlinale-Jahrgangs.“ (justwatch.com)
„‚Gelbe Briefe‘ besticht durch seinen unverwechselbaren visuellen Ansatz ...“ (episodemag.com)
Zeigt „wie staatliche Willkür sich ausbreitet und Arbeit, Wohnen, Familie und den gesamten Alltag berührt.“ (filmofili.com)
„Der Film spielt im künstlerischen und akademischen Milieu und schildert die subtilen Mechanismen der Ausgrenzung sowie die emotionalen Folgen von Warten, Angst und Ungewissheit.“ (variety.com)