LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER
Ein klassischer Almodóvar – zutiefst
persönlich und emotional bewegend
Geplant ab 08.10.2026 im Kino am Raschplatz
So., 04.10., 11.00 Uhr – Vorpremiere. Rosalie Thomass und Regisseur Aron Lehmann stellen Ihren Film vor!
D 2026, 106 Min., Regie: Aron Lehmann, mit Rosalie Thomass, Golo Euler, Elise Lindner u.a.
Wie viel kann eine Familie aushalten, wenn der Körper einer Frau zum Schauplatz ihrer Konflikte wird? Aron Lehmanns Lügen über meine Mutter erzählt von Scham, Kontrolle und der stillen Gewalt des Alltags – und findet dabei zu einer erschütternden Perspektive: der eines Kindes, das seine Mutter liebt und zugleich dabei zusehen muss, wie sie immer kleiner gemacht wird. Und irgendwann bleibt nur noch die Frage: Wer wäre diese Frau geworden, wenn man sie einfach hätte sein lassen?
Westdeutsche Provinz in den 1980er Jahren: In einer Familie bestimmt ein einziges Thema den Alltag: das Körpergewicht der Mutter Cornelia (Rosalie Thomass). Die schöne, eigenwillige und unberechenbare Frau gilt als „zu dick“ – zumindest aus Sicht ihres Mannes Werner (Golo Euler), der davon überzeugt ist, dass ihr Übergewicht der Grund für all seine Misserfolge sei: die ausbleibende Beförderung, der verwehrte soziale Aufstieg, das fehlende Ansehen im Dorf. Tag für Tag muss die Mutter seine zunehmende Besessenheit und Vorwürfe ertragen.
Pressestimmen:
„Die ungemein feinfühlige Mischung aus spritziger Situationskomik und kluger Menschenkenntnis machte die Tragikomödie zu einem der Kino-Highlights des bisherigen Jahres.“ (filmstarts.de)
„Die gefeierte Buchvorlage wird zum bewegenden Kinodrama“ (kino.de)