VATERLAND
Die Familie von Thomas Mann zwischen Ehrung und persönlichem Drama
Geplant ab 03.09.2026 im Kino am Raschplatz oder in den Hochhaus Lichtspielen
So., 30.08., 11.00 Uhr - Vorpremiere im Hochhaus
D 2026, 82 Min., Regie: Pawel Pawlikowski, mit Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl u.a.
Tiefgründig und bewegend. Mit atemberaubender Schwarz-Weiß-Kameraführung und einer bemerkenswerten Leistung von Sandra Hüller führt uns Regisseur Pawlikowski auf eine Reise, die Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit im Nachkriegsdeutschland erforscht. Vaterland setzt sich mit Thomas Manns Reise durch das zerbombte Nachkriegsdeutschland im Jahr 1949 auseinander und stellt die Frage, ob das Land der KZs je wieder Heimat sein kann.
In den Anfängen des Kalten Krieges begeben sich der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter Erika (Sandra Hüller) auf eine emotional fordernde Reise durch ein vom Krieg zerstörtes Deutschland. Die Route führt von Frankfurt, wo die Amerikaner die Kontrolle ausüben, bis nach Weimar. Erstmals nach dem Krieg kehrt Mann in das Land seiner Herkunft zurück, das er einst verlassen hatte, um in den USA Zuflucht zu finden.
Pressestimmen:
„Ein Film wie ein perfekt geschliffenes Juwel.“ (New York Times)
„Der Film ist ein Triumph – und ein Röntgenbild der deutschen Seele.“ (SZ)
„In grandiosen Schwarz-Weiß-Bildern gefasste Alternativ-History-Version von Thomas Manns Deutschlandreise 1949.“ (filmstarts.de)
„... ein stilistisch markantes Porträt der deutschen Nachkriegszeit ...“ (programmkino.de)
„Sandra Hüller spielt sie [Erika Mann] herausragend ...“ (kino-zeit.de)
„Hanns Zischler und Sandra Hüller spielen eindrucksvoll ...“ (NDR)