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MADAME SIDONIE IN JAPAN

Isabelle Huppert – wie aus Verlust, Einsamkeit und Depression Liebe entstehen kann

Aus Verlust geborene Liebe oder die Leichtigkeit in der Trauer. Dieser süß-unprätentiöse Film, der stilistische Einflüsse und Themen von „Lost in Translation“ und „Hiroshima Mon Amour“ nicht verleugnen kann, feierte bei den Filmfestspielen von Venedig Premiere. In der Hauptrolle bietet die großartige Isabelle Hupert an der Seite des japanischen Schauspielstars (Tsuyoshi Ihara) eine unvergessliche Darstellung.

Die Romanautorin Sidonie Perceval (Huppert), die seit dem Tod ihres Mannes in Einsamkeit und Trauer eingehüllt ist, hat sie sich bereit erklärt, an einer Japan-Tournee teilzunehmen, um die Neuauflage ihres allerersten Buches zu feiern.


In Begleitung des örtlichen Verlegers, des gewissenhaften Kenzo Mizoguchi, wird sie mit kulturellen Barrieren konfrontiert, entdeckt die wunderschönen Landschaften der Region und begegnet sogar einem Geist. Langsam beginnt die Beziehung zwischen Sidonie und Kenzo aufzublühen.


Pressestimmen:

„... ein kluger und nachdenklicher Blick auf eine Frau, die in hohem Alter einen neuen Lebenssinn findet ...“ (The Hollywood Reporter)


„... die Erzählung [navigiert] durch die Entfesselung des Schmerzes, die Emanzipation vom Trauma und gipfelt in der Erkenntnis, dass die Ewigkeit in einem Tag eingeschlossen ist, einem Tag, der von Liebe geprägt ist.“ (scrapsfromtheloft.com)


„... unterhaltsam und inspirierend zugleich, da die Protagonistin auf völlig unerwartete Weise zu neuem Leben erwacht.“ (theasiancut.com)


„Sidonies Charakterentwicklung ist ein faszinierender psychologischer Einblick in Liebe und Trauer.“ (honisoit.com)


F/D/CH/J 2023, 96 Min., Regie: Élise Girard, mit: Isabelle Huppert (Elle), August Diehl (Der junge Karl Marx), Tsuyoshi Ihara  u.a.