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MARIA MONTESSORI

Französisches Drama über das bewegende

Leben und Schaffen der Reformpädagogin

Die italienische Ärztin, Reformpädagogin und Philosophin Maria Montessori entwickelte mit der Montessoripädagogik ein bis heute relevantes Bildungskonzept. Die französische Regisseurin Lea Todorov („Der Schmerz“) verfilmt ihre Geschichte mit „Maria Montessori“ als gefühlvolles Drama und setzt der Bildungsikone ein bewegendes Denkmal. Neben dem Prozess eine der einflussreichsten pädagogischen Bewegungen zu gründen, nimmt der Film auch Montessoris innere Zerrissenheit durch die Trennung von ihrem unehelichen Sohn, ihre tiefen Freundschaften und revolutionären Denkweisen in den Fokus.


Im Jahre 1901 als unverheiratete Mutter Karriere machen zu wollen, scheint eine Unmöglichkeit. Und tatsächlich sieht Maria Montessori (Jasmine Trinca) sich gezwungen, einen schweren Kompromiss einzugehen, um als moderne und freie Frau eine neue Vision von Bildung zu entwickeln. Sie verlässt ihren zweijährigen Sohn Mario auf unbestimmte Zeit und gründet ein Institut für behinderte Kinder. Hier entwickelt sie Lern-Methoden, die später Geschichte schreiben sollen. Geprägt ist Montessoris Lehrmethode von dem Gedanken, dass Kinder alles lernen können, solang man sie liebt und ihnen statt mit strenger Disziplinierung, mit Freiheit ihre Talente und Fähigkeiten aufzeigt.


Pressestimmen:

„Ein ungewöhnliches Biopic über eine ungewöhnliche Frau (...) schon die Kostüme sind sehenswert.“ (filmstarts.de)


„Aufwühlendes Drama ...“ (spielfilm.de)


Geplant ab 07.03.2024 im Kino am Raschplatz

Mo., 04.03., 20.30 Uhr - franz. OmU-Vorpremiere

F 2023, 100 Min., Regie: Léa Todorov, mit Leïla Bekhti, Jasmine Trinca u.a.