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SOMMERHÄUSER

Ein spannendes Porträt einer Familie mit einem großartigen Ensemble

Sonja Maria Kröners Debütfilm ist das Porträt einer Familie und eine stimmungsvolle filmische Rückkehr in einen Sommer der Kindheit. In jeder Minute des Films spürt der Zuschauer förmlich die drückend schwüle Hitze der Sommertage und die dadurch aufgeladene Stimmung innerhalb der Familie. Dabei gelingt Kröner das Kunststück, all die großen und kleinen Befindlichkeiten und die konstante indifferente Bedrohung durch ein Verbrechen spürbar werden zu lassen.


Sommer 1976. Die Ferien haben gerade begonnen und die Familie trifft sich in der Sommerhaussiedlung am Rand von München. So war es schon immer. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Denn die Oma Sophie ist gestorben. Sie war das Familienoberhaupt und hat alle immer um sich versammelt und auch ein wenig herumkommandiert.


Nach ihrem Tod gibt es in der Familie zwei Parteien: Diejenigen, die den Gemeinschaftsgarten mit all den kleinen Häuschen loswerden wollen. Und die, die das nicht zulassen wollen. Schließlich ist der Garten auch ein Stück Heimat. Und so wichtig für die Kinder. Die wiederum streifen durch den Garten und den angrenzenden Wald und versuchen ein Verbrechen zu lösen. Denn vor ein paar Tagen ist in genau dieser Gegend ein kleines Mädchen verschwunden. Für die Kinder ist klar, dass der Nachbar dahinterstecken muss. Und so geht der Sommer dahin. Ein Sommer, der in vielerlei Hinsicht ein letzter Sommer ist.


Pressestimmen:

„... vielschichtiges Panorama aus Zeitgeschichte und -kolorit, familiären Konflikten und schönen Beobachtungen ... “ (kino-zeit.de)


„‚Sommerhäuser‘ von Sonja Maria Kröner ist ein intensives und genau beobachtetes Familienporträt. Und dazu eine stimmungsvolle filmische Rückkehr in einen Sommer der Kindheit.“ (fbw)



Land: D 2017; Länge: 97 Min.; Regie: Sonja Maria Kröner

Darsteller: Thomas Loibl, Laura Tonke, Ursula Werner u.a.