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THE DEATH OF STALIN

Russland verbietet diese scharfe

politische Stalin-Filmsatire

„Alle Russen, die den Film gesehen haben, inklusive der Presse, haben ihn genossen. Sie fanden ihn lustig und wahr.“ (Armando Iannucci) Und damit sind sie nicht allein. In England und den USA lief der Film bereits in den Kinos und wurde von der Kritik glänzend besprochen und vom Publikum gefeiert. Kein Wunder, denn in der Polit-Satire mit Steve Buscemi läuft alles und jeder außer Rand und Band.


Moskau, 1953. Josef Stalin (Adrian McLoughlin) regiert das Land mit stahlharter Hand. Jede Nacht werden unzählige Menschen verhaftet, Folterungen und Exekutionen stehen an der Tagesordnung. Umgeben ist er von unterwürfigen Getreuen, die jeden Abend mit ihm trinken, pflichtschuldig über seine Witze lachen und alles zu verhindern suchen, um in Ungnade zu fallen. Das würde wenigstens Gulag bedeuten, meistens endet es mit dem Tod. Doch dann geschieht das Unvorstellbare: Stalin kippt in seinem Arbeitszimmer um.


Seine Vertrauten geraten in Aufregung. Stalin, der wie ein Gott „verehrt“ und immer gefürchtet wurde, könnte fehlbar sein und sterben. Doch vorerst traut sich niemand laut zu sagen, dass er gestorben ist. Denn sollte es sich als falsch herausstellen, könnte es ja den eigenen Tod bedeuten ...


Pressestimmen:

„Mit großartigen Darstellern und viel Witz zeigt Armando Iannucci in seiner Satire (...) die Absurdität einer sehr dunklen Epoche.“

(filmstarts.de)


„... wir hoffen, dass wir nicht wieder acht Jahre warten müssen, um den nächsten Film des Regisseurs zu sehen.“

(The Hollywood Reporter)


„... eine bitterböse, grausame Satire, die die Brutalität des Lebens in dieser Zeit nicht ausspart.“ (kino.zeit)


Land: F/D/A 2017; Länge: 107 Min.; Regie: Michael Hancke

Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor, Michael Palin u.a.