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The Zone of Interest

Blick auf die Banalität des Bösen.

Sandra Hüller brilliert in der Adaption des gleichnamigen Romans

Das fünffach für den OSCAR nominierte Holocaustdrama ist inspiriert von Martin Amis’ gleichnamigen Roman. Regisseur Jonathan Glazer beleuchtet die Schrecken des Holocaust aus der Perspektive von Rudolf und Hedwig Höß, dem Kommandanten von Auschwitz und seiner Familie, die ein äußerst privilegiertes Leben führen. So nennt Rudolf Höß (Christian Friedel, „Das weiße Band“ und „Elser“) seine Frau die „Königin von Auschwitz“.

„The Zone of Interest“ zeigt nicht die Schrecken des Massenmordes. Stattdessen steht die Familie nebenan im Mittelpunkt: Lagerkommandant Rudolf Höß, seine Frau Hedwig und ihre fünf Kinder.


Höß leitete Auschwitz zwischen 1940 und 1943 und vergaste Häftlinge mit dem giftigen Insektizid Zyklon B. Währenddessen genoss seine Familie nur wenige Meter entfernt ihr geräumiges Haus, reichlich Essen und einen gepflegten Garten – vom Lager durch eine Betonmauer getrennt. Es ist möglich, dass sie die Schmerzensschreie hörten.


Pressekritiken:

„Die große Wucht von Glazers Film hat viel mit der konzeptionellen Strenge der Inszenierung zu tun ...“ (Jüdische Allgemeine)


„Künstlerischer Triumph, der Cannes begeistert ...“

(spiegel online)


„Ein unverblümtes Meisterwerk.“ (BBC)


„Der vielleicht beste Holocaust-Film, der je gedreht wurde.“ (welt.de)


„Ein Holocaust-Film wie kein zweiter (...) erzählt in schockgefrorenen Bildern vom häuslichen Leben einer Nazifamilie in Auschwitz.“ (NZZ)


„Meisterwerk ...“ (Frankfurter Rundschau)


Geplant ab 29.02.2024 im Kino am Raschplatz

GB/PL/D 2023, 106 Min., Regie: Jonathan Glazer, mit Sandra Hüller, Christian Friedel, Ralph Herforth, Max Beck, Christopher Manavi, Marie Rosa Tietjen u.a.